Mein Vater Franz und die Konkurrenz zu meiner Schwester Nikola in meiner Kindheit.
Es ist ein Spiel und ich liebe Spiele allgemein. Weiters mag ich den Wettkampf und die Tatsache, dass man sich immer verbessern kann.
Durch meine Schwester Nikola und Harald Schneider-Zinner.
Das Kinder- und Jugendtraining, unser Klublokal und meine netten VereinskollegInnen.
Natürlich sehr, da ich ja der Trainer bin! Ich gebe gern mein Schachwissen weiter und dadurch vertieft sich auch mein eigenes Verständnis. Außerdem hilft es mir, mich als Trainer weiter zu entwickeln.
Sowohl das Standardschach als auch das Blitzen. Manchmal möchte ich mich in eine Stellung vertiefen und lange analysieren – und manchmal liebe ich das intuitive Spiel und den Adrenalinkitzel beim Blitzschach!
Als ich am 25.5.2015 das erste Mal die 2000-Elo Grenze überschritten habe; auf den 2.Platz beim St.Veiter B-Turnier 2016 und auf den Sieg beim 1. Activity Cup. Das waren für mich absolute Meilensteine.
Schwer zu sagen, aber ich glaube mein Sieg gegen Lambert Danner. In der Partie hab‘ ich bedingungslos angegriffen mit Opfer und taktischem Einsatz und es ist mir alles aufgegangen.
St.Veit im Juli – ich habe einige positive Erinnerungen ans Turnier, außerdem ist es im Sommer und ich liebe die Wärme und die Partien sind erst am Abend, weshalb man Schach und Urlaub gut verbinden kann!
Nach Karlsbad (CZE). Zur ersten Partie sind meine Familie und ich 40 Min. zu spät zur Partie gekommen, ich hab‘ im Endeffekt aber trotzdem gewonnen…
Figuren und Uhr richten, ein paar Minuten vor Partiebeginn innehalten und ruhig atmen.
Am besten mit gar keinen – Gefühle lenken mich zu sehr von der Partie ab. Aber manchmal denke ich mir: „Ich möchte meinen Gegner besiegen! Kein Remis!“
Vertrauen in die eigene Stärke ist vielleicht das Wichtigste! Wenn die mentale Einstellung nicht passt, dann ist es sehr schwer, gute Züge zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Geduld, Kreativität, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein.
Magnus Carlsen und Bobby Fischer. Deren Herangehensweise an das Spiel und deren Ehrgeiz haben auch meine Einstellung zum Schach nachhaltig geprägt.
Eric Hansen. Ich liebe seinen Youtube-Channel „Chessbrah“ und ich würde ihn gerne mal kennenlernen!
Saidy – Fischer (USA-Meisterschaft 1964). Fischer überspielte Saidy damals in einem Endspiel, das total nach Remis aussah.
Frauen werden immer mehr gefördert und das freut mich. Meiner Meinung nach gibt es viel zu wenige Frauen im Schachsport.
Das kann viele Gründe haben. Ich denke aber hauptsächlich aufgrund der Tradition, dass Schach früher nur von Männern und hauptsächlich in Kaffeehäusern gespielt wurde und das teilweise noch immer so ist. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt…
Schachlich gesehen wäre der nächste Schritt 2100 Elo und dann 2200. Ich bin motiviert und gebe mein Bestes. Wenn es nicht klappt, dann bin ich aber auch nicht traurig…
„Die Elos kommen mit der Spielstärke.“ Daher: nicht auf Elogewinn spielen bzw. Remis bieten, wenn du besser stehst! Das war früher eine schlechte Angewohnheit von mir. Wenn man eine Partie zu Ende spielt hat, man einen viel größeren Lerneffekt.
«Silman’s Endspielkurs» (Jeremy Silman), «Pump up your rating» (Axel Smith) und „Die Schachmethode“ (Iossof Dorfman)
Ich singe gerne und spiele Klavier, treibe Sport und genieße gutes Essen.